Die seltsamen Fälle
des Martin Justinus.
5 spannende Kriminalfälle zum Mitraten
auf 175 Seiten.
Eine tote Gräfin, eine ermordete U-Boot-Besatzung, ein gestohlener Brief und mehr erwarten dich in dieser Kurzkrimi-Sammlung zum Mitraten! (Mehr Infos gibt es unten.)
Ein Detektiv im Berlin der 1920er Jahre.
Martin Justinus ist ein exzentrischer Lebemann mit genialem Verstand, der begeistert Pfeife raucht, ungewöhnliche Hobbys pflegt, Bücher stapelweise verschlingt und einer Sache nicht widerstehen kann: schwierigen Kriminalfällen. Deshalb wird er von der Polizei um Hilfe gebeten, wenn diese nicht mehr weiterkommt.
Martin Justinus löst die Fälle! Du auch?
Das Besondere an diesen Kurzkrimis:
Der Leser und die Leserin erhalten in den Geschichten alle Fakten, die sie zur Auflösung der fünf spannenden Kriminalfälle benötigen! Trotzdem wird das nur wenigen gelingen! Gehörst du dazu? Natürlich werden alle Fälle am Ende stets aufgelöst.
Die 5 Fälle im Überblick:
Das Geheimnis der „Bremen"
Die Besatzung eines U-Bootes wurde ermordet, ein wertvolles Objekt aus dem Frachtraum gestohlen - und das auf hoher See! Doch von wem, warum und vor allem wie?
Der versteckte Brief
Ein Dieb hat einen brisanten Brief von einem Politiker gestohlen und so clever versteckt, dass ihn die Polizei nicht findet.
Der seltsame Tod der Gräfin Markowitz
Mord im Schloss: Das plötzliche Ableben der Gräfin ist dubios und geheimnisvoll - genau wie die Verdächtigen in ihrem Umfeld... Ein Klassiker im Stil von Agatha Christie!
Die schreckliche Gestalt
Ein Mann behauptet, dass nachts auf seinem Grundstück mitten in Berlin ein Monster umgeht. Was hat es damit auf sich?
Der tote Hotelier
Ein berüchtigter Schürzenjäger kommt in seinem Tiroler Berghotel ums Leben. Die Spur führt schnell in eine Richtung - doch etwas stimmt nicht...
Knackst du die Fälle? Teste deinen Scharfsinn!
Dieses Buch ist für alle, die gern anspruchsvolle Krimis im Stil von Sherlock Holmes, Miss Marple oder C. Auguste Dupin lesen.
Auch als Geschenk für Krimi-Fans geeignet!
Ideal für Fans von klassischen Detektiv-Krimis. Ähnelt Sherlock Holmes, ist aber spannender und origineller!
175 Seiten voller Spannung zum Mitraten!
Leseprobe:
In diesem Moment erscholl ein Ruf vom Haus her, der uns aufblicken ließ. Die betagte Haushälterin meines Freundes kam aus einer Türe gelaufen und ruderte mit den Armen in der Luft.
„Erwartest du Besuch?“, fragte ich.
Statt eine Antwort zu geben erhob sich Martin und lief, gefolgt von mir, zu der Frau hinüber.
„Ein Herr von der Polizei wartet auf Sie in der Eingangshalle, Herr Justinus“, japste die Dame. „Er sagt, es wäre dringend.“
„Na, die Polizei ist doch schon die ganze Zeit hier – und trinkt unseren Wein“, sagte Martin keck mit einem Seitenblick auf mich.
„Ich bin aber nicht im Dienst“, gab ich zurück.
„Ich habe das Gefühl, das wird sich gleich ändern…“, murmelte Martin, klopfte die Asche seiner Pfeife auf den Kiesweg – was die Haushälterin mit einem Augenrollen quittierte – und betrat das Haus. Drinnen wartete tatsächlich ein Uniformierter.
„Kriminalinspektor Brenner“, stellte er sich vor und reichte Martin und mir die Hand. „Herr Justinus, ich weiß von ihrem Freund, dass Sie ein Mann von ausgezeichneten kriminalistischen Fähigkeiten sind und darum komme ich zu Ihnen. Wir benötigen Ihre Hilfe in einem Mordfall, der sich vorgestern Nacht ereignet hat.“
„Das ist äußerst ungünstig“, bemerkte Martin in seiner unverhohlenen Art.
Der Kriminalinspektor sah ihn erstaunt an. „Wie meinen Sie das?“
„Nun, wenn sich der Mord vorgestern Nacht ereignet hat und Sie mich jetzt erst kontaktieren bedeutet das zwei Dinge: Erstens, dass Sie eine einmal begonnene Sache nicht zu Ende bringen – denn offensichtlich haben Sie sich selbst bereits an den Ermittlungen versucht und sind dabei ins Stocken geraten – und zweitens, dass der Täter genug Zeit hatte, um einen Großteil seiner Spuren zu verwischen.“
Brenner blickte zerknirscht auf seine Schuhspitzen. „Nun, da haben Sie wohl recht. Doch der Fall ist derart kompliziert, dass meine Kollegen und ich uns keinen Reim darauf machen können.“
„Erklären Sie mir alles in die Bibliothek“, sagte Martin, steckte sich die kalte Pfeife in den Mund und ging voraus. Nachdem wir uns gesetzt hatten, begann der Kriminalinspektor.
„Ich muss Sie um absolute Diskretion bitten, denn bei der ermordeten Person handelt es sich um niemand geringeren als die Gräfin Bernadette von Markowitz. Ihre Familie zählt zu den ältesten in Brandenburg und besitzt ein Schloss in der Nähe von Potsdam. Die Gräfin war sehr beliebt bei den Bewohnern des Umlandes und galt als gütige Frau, die sich in der Kirchengemeinde engagierte und immer wieder hohe Beträge an Armen- und Waisenhäuser gespendet hat. Trotzdem wurde diese angesehene Dame gestern Morgen tot in ihrem Bett aufgefunden.“
„Ist das so verwunderlich?“, fragte Martin. „Soweit ich weiß, war die Dame Anfang Sechzig und hatte eine angeborene Herzschwäche.“
Der Kriminalinspektor nickte. „Sie sind gut informiert.“
„Ich lese Zeitungen. Vor einem Jahr hat die Gräfin eine größere Summe an ein Krankenhaus gespendet und in einem Zeitungsartikel geäußert, dass sie wegen ihrer eigenen Beschwerden mit den Kranken gut mitfühlen könne“, sagte Martin. „Damit haben wir eine ganz natürliche Erklärung für ihr trauriges Ableben. Wie kommen Sie also auf Mord?“
„Das ist der Punkt, an dem es anfängt kompliziert zu werden“, sagte Brenner. „Die Gräfin war unverheiratet und hatte keine Kinder, dennoch lebte sie nicht allein auf ihrem Anwesen. Außer einem Butler gibt es dort noch eine Köchin, ein Zimmermädchen und einen Gärtner. Wir haben diese Personen befragt und man erzählte uns eine sonderbare Geschichte: Vor einer Woche entdeckte die Gräfin eines Morgens eine große Zahl, die jemand an die Wand ihres Schlafzimmers gemalt hatte – die Zahl sieben. Sie war etwa einen halben Meter hoch und musste dort in der Nacht mit bräunlicher Farbe hingepinselt worden sein.
Allerdings hatte niemand einen Eindringling bemerkt und die Bediensteten schworen, dass sie nichts mit der Sache zu tun hätten. Die Zahl befand sich auch nicht in einem versteckten Winkel des Zimmers, sondern direkt gegenüber des Bettes, in dem die Gräfin schlief, und am Abend zuvor hatte man dort an der Wand nichts Ungewöhnliches bemerkt. Die Gräfin ließ die Farbe wegwischen und versuchte, den Vorfall zu vergessen. Doch am nächsten Morgen stand wieder eine Zahl an derselben Wand – diesmal eine sechs.“
„Sie meinen, dass die Zahlen heruntergezählt wurden?“, fragte ich.
„Ganz genau."
Jetzt direkt bei Amazon kaufen!
Als E-Book oder Taschenbuch.