Das Cover des Buches "Sanatorium", einmal als Taschenbuch und einmal als eBook.

Sanatorium

Spannende Kurzgeschichten aus dem Bereich Krimi und Horror.

Bist du bereit, das Sanatorium zu betreten und seine Geheimnisse zu lüften?

Inhalt des Buches:

Acht Kurzgeschichten nehmen den Leser mit in das Reich der düsteren Phantastik und der Spannung. 

Ein Detektiv bricht in ein Sanatorium ein, um ein dunkles Geheimnis zu lüften.
In Holland versetzt ein unheimliches Tier eine Gegend in Angst und Schrecken.
Vor einem Museum begegnet ein Student einem mysteriösen Mädchen.
Ein Zeitreisender versucht, den Lauf der Geschichte zu verändern.
Und vieles mehr.

Enthalten sind folgende Kurzgeschichten:

Das Tier
Ein Gutsherr jagt ein seltsames Wesen und entdeckt dabei Schreckliches.


Sanguinica
In einer Studentenverbindung ereignen sich mysteriöse Vorfälle.

Das Mädchen am Museum
Ein Student verliebt sich. Doch sein Mädchen ist anders, als er denkt.

Sanatorium
In einer Psychiatrie geschieht ein Mord, bei dem nichts ist, wie es scheint.

Engel des Zorns
Eine scheinbar zufällige Begegnung entwickelt sich zu einem Alptraum.

Der versteckte Brief
Wo hat der Dieb seine Beute versteckt? Eine Krimi zum Mitraten.

Der Mann aus der Zeit
Ein Zeitreisender will den Hut des US-Präsidenten stehlen – doch wozu?

Die Kirche von Arkenthal
Ein mysteriöser Adliger führt eine Kleinstadt in den Alpen zu Wohlstand. Doch dann verschwinden Menschen spurlos.

Ein Leckerbissen für Fans von unheimlichen Geschichten und klassischen Krimis im Stil von Edgar Allan Poe und H.P. Lovecraft.

169 Seiten voller Spannung und Abwechslung.

Das Cover des Buches "Sanatorium", einmal als Taschenbuch und einmal als eBook.
Ein schwarz-weißes Bild einer mittelalterlichen Ruine.

Spannende Krimis.
Gepflegter Grusel.

Leseprobe:

    Entsetzt sah ich Doktor Novak an, auf dessen Gesicht sich ein zynisches Lächeln zeigte. 

„Sehen Sie? Er ist vollkommen wahnsinnig. Paranoide Schizophrenie“, sagte er. „Er hatte sich in seine Liebe zu Dolores hineingesteigert und als diese nicht erwidert wurde, schlug sie in tödlichen Hass um. Es muss Monate gedauert haben, doch irgendwann schnappte er über und tötete das, was er einst liebte.“ 

    Wir gingen zurück in das Arbeitszimmer des Doktors. Seine weiteren Ausführungen über die plötzlichen Verwirrungen der menschlichen Seele zogen an mir vorüber wie eine skurrile Parade marschierender Skelette und ich hörte nur mit einem Ohr zu. Zum Schluss gab mir der Doktor noch das Gutachten mit, das er über den kranken Wachmann für die Polizei geschrieben hatte und meinte, dieser sei in seinem Sanatorium gut aufgehoben. Dann verließ ich ihn. 
   Ich war schockiert über das, was ich gesehen hatte und die Erklärungen des Doktors beruhigten mich keineswegs. Der Wachmann war unter Drogen gesetzt worden und trotz seines Wahnsinns war es offensichtlich, dass er etwas Entsetzliches erlebt hatte, vor dem er sich noch immer fürchtete. 
   Auf dem Weg nach draußen kam ich wieder in die große Eingangshalle. Der alte Mann im Rollstuhl saß noch immer dort. Als ich an ihm vorüberging fiel mein Blick auf einen metallischen Gegenstand, mit dem seine Finger spielten. 
   Als ich näher trat, sah ich, dass es eine Brosche war. Sie war mit jener, die ich bei meiner Klientin gesehen hatte, nahezu identisch und musste zweifellos die ihrer verstorbenen Zwillingsschwester sein. 

    „Wo haben Sie das her?“, fragte ich den Alten und beugte mich zu ihm hinunter. Erschrocken sah er mich an, doch es kam kein Laut über seine Lippen. 
   Ich kniete mich neben den Rollstuhl, fasste in meine Manteltasche und zog eine kleine Blechschatulle heraus, die mit Bonbons gefüllt war. Diese hielt ich dem Alten zum Tausch hin, worauf er mir die Brosche nach einigen Sekunden des Zögerns in die Hand drückte, eifrig nach den Süßigkeiten griff und sie fest in seine Hände schloss. 

    „Wo haben Sie das her?“, fragte ich ihn wieder und hielt ihm die Brosche vor die Augen. 
   Er öffnete seinen fast zahnlosen Mund. „Gefunden... vor der verbotenen Tür. Man darf dort nicht sein. Verraten Sie mich bitte nicht!“ 
   Ich versicherte ihm, dass sein Geheimnis bei mir gut aufgehoben sei und ließ mir den Weg zu dieser Tür beschreiben. Als ich nach draußen trat, empfing mich ein kalter Nordwind. 
   Ich war nun sicher, dass hinter den Mauern der Anstalt ein dunkles Geheimnis verborgen lag und schwor mir, es ans Licht zu bringen.

Ein "Play"-Button auf einem Bild, das ein altes Sanatorium im Mondlicht zeigt.

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